aktuelle Ausstellung
seit März 2017

Julia Braun

LADAKH
surrender to stillness

 
Fotografien von Julia Braun

 www.juliabraun-fotografie.com

Januar 2017

Alexej Tchernyi

BILDNISSE IM PAPIER

 
Alexej Tchernyis Pinsel ist das Cuttermesser. Seine Imagination vollzieht sich im Millimeterbereich der Papierstärke. Seine unglaublichen Werke sind zunächst unsichtbar. Dann erscheinen sie wie märchenhafte Magie. (Abbildung: Kirschen, Auschnitt, Papier, 2016)

Juni 2016

Eva Pietzcker

HOLZSCHNITTE

 
Eva Pietzckers Holzschnitte entdeckten wir durch ein tolles Buch im Vacat Verlag, Potsdam (Eva Pietzcker: Berge und Flüsse – Japanische Holzschnitte, http://www.vacatverlag.de/titel/berge-und-fluesse/). Nach einem sehr schönen Werkstattbesuch konnten wir diese Ausstellung mit Eva Pietzcker verabreden.

Der Werkzyklus „Berge und Flüsse“ der in Berlin lebenden Künstlerin Eva Pietzcker fasziniert durch einen vollkommen neuen Blick auf eine zutiefst vertraute Welt.

Die in der Technik des japanischen Holzschnitts geschaffenen Drucke zeigen nur das, was das Auge sieht — und dennoch erblicken wir in den Bildern unsere Umgebung wie zum ersten Mal. In siebenjähriger Arbeit entstand eine Reihe von Holzschnitten, die auf Reisen in Deutschland, Nordamerika und Japan vor Ort gezeichnet und im Atelier in Holzblöcke geschnitten und gedruckt wurden. Eva Pietzcker arbeitete schon während ihres Kunststudiums mit Schwerpunkt auf Druckgraphik. 2003 erlernte sie in Japan die Technik des traditionellen japanischen Holzschnitts mit Wasserfarben und Handabreibung, die sie in den folgenden Jahren in ihren dadurch stark malerischen Holzschnitten zu handwerklicher Perfektion brachte. Der Buchtitel „Berge und Flüsse“ (shan chuan), steht im Chinesischen für Landschaft und bedeutet sehr viel mehr als nur deren Abbildung.

Das Werk zeigt einen Wechsel von farbigen und schwarz-weißen Kompositionen zwischen Realismus und Abstraktion. Niemals verlässt die Künstlerin das Feld der unmittelbaren, intensiven Erfahrung. (Text: Vacat Verlag)

www.pietzker.de

Mai 2016

Radierungen von Max Slevogt

„Die Zauberflöte”
unter Verwendung der originalen Notenschrift Mozarts, Paul Cassirer, Berlin 1920

 
„Die Zauberflöte“, Oper von Wolfgang Amadeus Mozart und Emanuel Schikaneder.

1791 Uraufführung in Wien, ein Jahr vor Mozarts Tod. 1792 deutsche Erstaufführung konzertant in Zittau. Szenische Erstaufführung in Augsburg. 1789 erster und einziger Besuch Mozarts in Berlin. 1794 Erstaufführung der Zauberflöte in Berlin. 1816 Karl Friedrich Schinkel entwirft die berühmten Bühnenbilder mit dem nächtlichen Sternenhimmel für die Königliche Oper. 1872 Mozarts originale Notenschrift zur „Zauberflöte“ gelangt in die Preußische Staatsbibliothek.1920 entstehen die Radierungen und die Aquarelle zur Zauberflöte von Max Slevogt in Berlin. 1928 Slevogt entwirft die Bühnenbilder für eine Neuinszenierung an der Staatsoper.

Zu den ausgestellten Graphiken von Max Slevogt (1868-1932).
Der Radier-Zyklus und die Aquarelle entstanden beide 1920 in Berlin, die Radierungen als 17. Werk der „Pan“-Presse bei Paul Cassirer (Werkverzeichnis Rümann 67, Söhn 230-276), die Mappe mit den 14 Aquarellen als 25. Druck der Marées-Gesellschaft im Lichtdruck-Verfahren nach den Originalen in der Kunsthalle Mannheim (Werkverzeichnis: Rümann 66a, Rodenberg 369). Auflagen: Radierungen 100 Exemplare, Mappe mit Aquarell-Lichtdrucken 300 Exemplare. Die Radierungen sind in bedeutenden öffentlichen Sammlungen vertreten, darunter Kupferstichkabinett Berlin, Albertina Wien und Museum of Modern Art, New York.

Februar 2016

Regina Poly

LICHTSCHNITTE – FARBIG UND TRANSPARENT
Papierarbeiten der Landschaftsarchitektin Regina Poly (1942-2014)

 
Mit einer Einführung von Hanns Zischler

„Regina Polys Scherenschnitte sind nicht nur Kunstwerke eigenen Rechts, sondern auch urbanistische Analysewerkzeuge: Polys Raumabstraktionen machen schlagartig sichtbar, was etwa Problem und Chance des Kulturforums sind. In ihrer Sicht der Neuen Nationalgalerie liegen die Bauten des Potsdamer Platzes wie bunte Überseefrachter in einem Hafenbecken. Entfernte man, wie Poly es tut, den Wirrwarr aus Straßen, Bushaltestellen, Bäumchen, Hügeln, Buckeln und Parkbuchten, hinter denen die ohnehin heterogene Architektur optisch versandet, entstünde eine wohltuend klare, die disparaten Elemente zusammenbindende Leerfläche.“
Niklas Maak.

www.alpheus-verlag.de

September 2015

Kim Reuter

Malerei

 
Über den Bildern von Kim Reuter liegt eine intime Stille, sie strahlen Ruhe und Gelassenheit aus. Die Sujets der Künstlerin sind vor allem die klassischen: Porträt, Landschaft, Interieur und Stillleben. Doch sie hält sich nicht an Klassifizierungen: Die Dinge überschneiden sich, Grenzen sind fließend. Die Farbigkeit wirkt „wohltemperiert“, ihre physiognomischen Ausdrucksmöglichkeiten sind vielfältig. Hinzu kommt das virtuose Spiel des Lichts: weite, fast monochrome Himmel, Reflexe auf dem Wasser, die zahllosen Grüntöne einer Waldlandschaft, die Modellierung eines Gesichts. All das geschieht weitab von detailversessenem Naturalismus: Ihre Bilder sind streng gebaut, Farbfleck reiht sich an Farbfleck, Bildausschnitte wirken wie autonome abstrakte Gemälde. Die feinsinnige, intelligente und zugleich sensible Malerei berührt in ihrem Gesamtklang zutiefst.
(Quelle Jovis Verlag)

Die Ausstellung ist weiter zu sehen bis zum 31.01.2016

www.kimreuter.de

In den Öffnungszeiten:

Mo – Fr 9 – 19 Uhr

Sa 9 – 14 Uhr


März 2015

Julia Braun

birds flying high

 
www.juliabraun-fotografie.de

September 2014

Ulugbek Ahmedov

O.T.

 
Ulugbek Ahmedov studierte an der Akademie der Künste in St. Petersburg und absolvierte ein Gaststudium bei Franz Erhard Walther an der Hochschule für bildende Künste Hamburg. Es ist seine zweite Ausstellung in unserer Buchhandlung.

www.ahmedov-skulpturen.de

Juni 2014

Kwang Lee

Aquarelle
Schlachtensee |Krumme Lanke | Fischtal

 


Mai 2014

Max Slevogt

ILIAS
Homers Epos vom Trojanischen Krieg, 2 lithographische Zyklen

 
Max Slevogt (1868 – 1921) war ein besessener Maler und Zeichner. Auch als Buchillustrator hat er ein beachtliches Werk hinterlassen.

Wieland Schütz, Berliner Sammler von Druckgrafiken, zeigt zum ersten Mal zwei Zyklen dieser seltenen Arbeit.

Vernissage: 12 Uhr

Dauer der Ausstellung:

3.05. – 14.06.2014

Öffnungszeiten: Mo – Fr. 9 – 19, Sa 9 – 14 Uhr

Februar 2014

Tan Kadam

Freisteller

 
Tan Kadams Freisteller-Photographien wirken im ersten Moment sachlich, klar und dokumentierend. Man glaubt etwas Vertrautes zu sehen: Pflanzen. Doch trotz der akribisch festgehaltenen kleinen Details wird ihre Echtheit in Frage gestellt. Sie sind nicht verortet, sie haben (bis auf wenige Ausnahmen) keinen Boden, keinen Bezug zur Umwelt, werfen keinen Schatten. Sie sind befreit von Zeit- und Raumbezug. Das Figürliche tritt beim zweiten Blick in den Hintergrund und die Leere rückt in den Fokus. Absence. Die Abwesenheit des natürlichen Rahmens erschafft eine neue Präsenz: Die der Abstraktion. Das isolierte Motiv, freigestellt auf ultraweißem Grund, wirkt hyperreal. Erzielt wird dieser hyperreale Effekt durch den Herstellungsprozess der Fotos. Die Titelgebende Freistellung spielt sich bereits in der Natur ab: Ein weißer Stoff trennt die Pflanze von der Umwelt, die mit unterschiedlichen Tiefenschärfen fotografiert wird. Durch die verschiedenen Fokussierungen und dem Zusammenspiel von natürlichem und künstlichem Licht wird eine Überschärfe erzielt, durch die sich die Fotos auszeichnen.

Der Künstler:
Tan Kadam ist 1968 in Stuttgart geboren, in Istanbul aufgewachsen, lebte viele Jahre in Paris und pendelt heute zwischen Berlin, Paris und Istanbul.

www.tankadam.com

September 2013

Edward B. Gordon

Betrachtungen eines Außenseiters II

 
Sehr viele kennen den Berliner Künstler Edward B. Gordon. Manche Leser der „Zeit“ erinnern sich vielleicht an ein komplettes Heft, das er illustrierte, und Leser der Taschenbuchausgabe von Moritz von Uslars „Deutschboden“ haben sicher noch das Cover vor Augen, das Edward B. Gordon beisteuerte. Doch die allermeisten, mehrere Tausend sind es jeden Tag, verfolgen den täglichen Blog http://edwardbgordon.blogspot.de/ oder haben ihn abonniert, und bekommen so Tag für Tag das „Bild des Tages“ auf den Rechner geschickt. An jedem einzelnen Tag malt Edward B. Gordon sein Berlinbild, und das seit mehr als sechs Jahren! In dieser Zeit hat sich Gordon mit seinen Ansichten die Herzen seiner Abonnenten erobert und zugleich ein Werk geschaffen, das in dem Buch „Edward B. Gordon – Bilder einer Stadt“ (Kein & Aber) einen Beobachter der Metropole vorstellt, wie es ihn seit Lesser Ury nicht mehr gab. Seine Tagesbilder wie auch seine größeren, auch ganz großen Formate, zeigen sehr gerne Bewohner der Hauptstadt inmitten ihrer Architektur. Es ist das Licht, das Edward B. Gordon so meisterhaft einsetzt, das den Personen eine magische Intimität und den Gebäuden eine so erstaunliche Gegenwärtigkeit gibt. Edward B. Gordon kondensiert dabei einen Moment, und die von ihm gesetzten Lichtreflexe machen diesen zu „unserem“, das Bild wird, wie Frank Schirrmacher in seiner Einleitung zu „Bilder einer Stadt“ treffend geschrieben hat, zu „unserem Bild“ unserer Stadt.

Juni 2013

Daniela Pukropski

Landschaften

 


Februar 2013

Julia Braun

more than us
mongolia

 
Mit Musik von Marcel und Herr Wiesner

http://www.juliabraun-fotografie.com/

September 2012

Bernd Baader

Lesen und Musizieren
Malerei mit Chinesischer Tusche

 
Bernd Baader (*1937) studierte Grafik und Malerei an der Staatlichen Akademie der Bildenden Ku?nste in Stuttgart. Danach begann seine berufliche Tätigkeit als Grafikdesigner im Su?ddeutschen Rundfunk Stuttgart (heute SWR).

Seit 1975 beschäftigt er sich neben seinem Beruf intensiv mit dem Dadaismus. Sein Onkel, Johannes Baader, war Mitbegru?nder dieser Bewegung. Es entstanden in einer Forschungstätigkeit eine Rundfunksendung u?ber den Berliner Dadaismus sowie Dokumentationsausstellungen und Vorträge in Freiburg und Stuttgart in Zusammenarbeit mit den Musikhochschulen.

1979 begann Bernd Baader mit der Aquarellmalerei und fand neue Wege zur Landschaftsdarstellung. Etwa 1985 wandte er sich der Tuschemalerei zu. Seine Beschäftigung mit der japanischen Sprache und den Wurzeln der hebräischen Sprache im Werk des Philosophen Friedrich Weinreb und durch das Schreiben der Schriftzeichen mit Pinsel und Feder war er angeregt, eigene Techniken und kalligraphische Ausdrucksformen für seiner Malerei zu entdecken und weiter zu entwickeln. Die Darstellung des Menschen rückte nun in das Zentrum und fand Ausdruck in verschiedenen Motivzyklen und Bewegungsstudien.

Etwa 40 Ausstellungen sind seit 1982 an vielen Orten gezeigt worden.

Juni 2012

Matthias Röhrborn

Caravan

 
Matthias Röhrborn:
1968 geboren in Berlin, lebt in Berlin
1989-1996 Studium der Malerei an der Hochschule der Künste Berlin, Meisterschüler
1995 Austauschstipendium School of Fine Art, Winchester, England


"Caravan 30",
Öl auf Leinwand,
2012,
35 x 35 cm

www.roehrborn.net

März 2012

Carolin Wachter

natura-naturata-naturans II
Porzellan und Fotografie

 
Welche Rolle spielt der Mensch innerhalb des Systems „Natur“ und wo ist sein Platz zu finden? Was ist Natürlichkeit?

In den Arbeiten untersuche ich das Verhältnis von Subjekt und Landschaft. In der Natur erzeugt ein Strommast, eine Straße, ein Viehwasserfass - also Instrumente des Menschen - ein mir vertrautes Gefühl. Diese Gegenstände machen deutlich, dass der Mensch sich innerhalb der Natur eingerichtet hat und abhängig von dieser, in ihr lebt. Es gibt Verweise auf den Menschen und seine Kultur. In diese Landschaft füge ich Objekte oder Handlungen ein. Das subjektive Ausloten von Nähe und Distanz zur Umgebung wird in unterschiedlicher Weise in realer und dargestellter Landschaft von mir bearbeitet.
Der Naturbezug in meiner Arbeit stellt sich durch Material, Ort und Herangehensweise her. Ich verwende Porzellan, Fotografie und Video, um ortsbezogene Situationen zu inszenieren.

*natura naturata (geschaffene Natur) – natura naturans (schaffende Natur)

www.carolinwachter.com

November 2011

Kim Reuter

Malerei

 
Mehr Info unter: www.kimreuter.de

August 2011

Beatrix Grohmann

Malerei

 


Juli 2011

Julia Braun

behutsam

 
„Das intime, private Format dieser Arbeiten lässt den Betrachter näher rücken und Details der komplexen Bilder entdecken. In welchen Räumen wird da gesucht? Das ist schwer zu sagen, wir sehen Teile von Landschaften, ohne diese an einer Horizontlinie festmachen zu können. Stattdessen sehen wir Einschreibungen und Schraffuren, die die Verortung freilich nicht weiterführen. Wir sehen Figuren und Objekte, wie z.B. Blätter und Blüten von Pflanzen, die sich in diesem von Farbe gefüllten, nur vom Passepartout begrenzten Raum, wie im Schwebezustand aufhalten. Julia Braun prüft in ihren Collagen, wie die Erfahrung, die man aus der Ferne mit in die Heimat nimmt sich durch den Alltag daheim wieder verändert. Diese Transformation findet seine formale Entsprechung in dem Überblenden von fotografischen Ebenen. Eine Ebene nimmt als Ausgang in jedem dieser Bilder ein Photo von einem konkreten Ort oder einer Begebenheit. Hinzu treten die Abbilder von Pflanzenfunden oder Geschriebenem und Gemaltem.“

Februar 2011



Arbeiten von Schülern der Parzivalschule
Aquarell/Wachs

 
„Was haben diese Bilder an sich, das die anderer gestandener Künstler, die wir hier bereits gezeigt haben, so wohl nicht aufbieten können? Es ist natürlich eine besondere Ausstrahlung, die man gänzlich nicht aufschlüsseln können wird. Auf jeden Fall besitzen sie eine überrumpelnde Unmittelbarkeit in ihrer Farbigkeit, die direkt ins Herz geht. Da wird nicht gemischt, bis alles nur noch Dunkelgrau erscheint! Das Grelle der Töne wirkt aber nicht beißend, sondern ist eingebettet in eine sehr gelungene Wahl des übrigen Farbraumes. Augenfällig ist, dass wir es hier mit einer erkennbar zusammengehörigen Serie zu tun haben, deren Einzelwerke bei aller Gemeinsamkeit in Technik und Farbspektrum dennoch die jeweilige Individualität des Künstlers klar hervortreten lassen. Ähnlichkeit und Besonderheit ist hier ein sehr schönes Wechselspiel eingegangen. Es sind Gemälde entstanden, die einen froher machen können.“

September 2010

Bodo Rott

Jungfrauenmilch
Lithographien

 


Juli 2010

Carola Bark

Do not go beyond the yellow line
Neue Zeichnungen und Fotografien

 


Mai 2010

Ursula Schwirzer

Aquarelle - Unterweges in den USA
Jazzpiano: Caroline Wegener

 
Ursula Schwirzer: Mein Konzept

Ausgangspunkt meiner Arbeitskonzeption ist mein großstädtisches Umfeld Berlin. Von diesem Gesichtspunkt her liegt der urbane Lebensraum des Menschen im zentralen Interesse meines Schaffens.

Ich sehe mich nicht als Vertreterin einer Malerei der Wahrzeichen Berlins, sondern ich registriere menschliche und räumliche Großstadtsituationen, wie sie überall in unseren Metropolen zu finden sind. Als Metapher einer Stadt sind moderne Elemente der Außen- und Innenarchitektur ausschnittartig in meine Bildkompositionen eingebaut. Mich faszinieren konstruktive Strukturen in Verbindung mit malerischen Lichtsituationen verursacht zum Beispiel durch Neonreklamen oder Scheinwerfer. Die Farbigkeit von Reflexen auf glänzenden Oberflächen verdoppeln die Wirklichkeit oder isolieren die Menschen hinter Glas und Metall.

Immer bestimmte auch die Architektur das städtische Leben des Menschen und nahm prägenden Einfluss auf seine Lebensformen. Mein prinzipielles Anliegen ist es, mit meinen Arbeiten über die reine Dokumentation hinaus eine Interpretation unserer Zeit zu finden.

Website: www.ursula-schwirzer.de
März 2010

Harriet Groß

 

„Pausen Geräusche“

Harriet Groß ( geboren 1967 in München) graduierte 2002 an der Hochschule der Künste, Berlin als Meisterschülerin bei Prof. Marwan. In ihren Arbeiten verwebt sie Metall- und Papierschnitte mit Schnur- und Schattenzeichnungen zu Wandinstallationen, die Schwellen in Räumen bezeichnen. Ihre Arbeit ist mehrfach international in Galerien, Museen und Kunstmessen ausgestellt worden, u.a.Galerie Box, Berlin (2008, 2007), Mina Dresden Gallery, San Francisco, USA (2008), Intercity Prag Berlin, Saarländische Galerie, Berlin (2008), Galerie Manes, Prag (2007), Tease Art Fair, Köln (2007), Kunstsalon, Berlin (2006), Art Frankfurt, Frankfurt a. Main (2003, 2004), Kunstraum, Essen (2003), Ehem. Tschechisches Kulturzentrum, Berlin (2003), Centro Galego de Arte Contemporánea , Santiago de Compostela , Spanien (2003), Galerie Eva Poll, Berlin (2002), Galerie Art & Henle, Berlin (2002, 2004 ), Art Palace „Ukrainian House“, Kiew (1998). Stipendien und Preise umfassen Hof- und Fassadengestaltungen in der Gerichtstraße, Berlin ( 3. Preis), European Heritage Days, Project „The Cathedral“ in Kiew, Ukraine, Aufenthalt bei Nancy Spero & Leon Golub in Salzburg und am Royal College of Art in London. Ihre Arbeiten sind in der Sammlung des Centro Galego de Arte Contemporánea in Santiago de Compostela, Spanien zu finden. An Veröffentlichungen sind u.a.“ Pegadas de Luz“, CGAC, Spanien (2003),“ montags“ , UdK Berlin (2002) zu nennen. Sie lebt und arbeitet in Berlin.

In Berlin ist Harriet Groß in der Galerie Axel Obiger vertreten

Januar 2010

Matthias Schlüter

 

Reisebilder - Arbeiten auf Leinwand

Eröffnung von Bodo Rott  

Oktober 2009

Julia Braun

 

Polaroids

 

August 2009

Marwan

 

Aquarelle

Parallel zur Ausstellung im Haus am Waldsee

 

Juni 2009

Menno Veldhuis

 

Gemälde

"Sag´ mir, wo ich stehen kann, und ich werde die Erde bewegen."
Archimedes

 

Bettina Lehfeldt

 

Malerei

1964 in Lörrach geboren, Abitur
Vorkurs, Malerei und Körperbewegung,
Grafikfachklasse SfG Basel/Schweiz, Abschluss als dipl. Grafikerin
Mitarbeit bei Anne Hoffmann graphic design in Basel
Umzug nach Berlin, freie Mitarbeit in verschiedenen Agenturen, verstärkt für 'dieseinen medienagentur' und für private Auftraggeber selbstständig tätig und seit 2008 Workshopleiterin des Vitra Design Museums Weil am Rhein.

Beschäftigung mit Malerei und Ausdrucksmalerei für Kinder, diverse Projekte in Schulen und Kindergärten.

 

März 2009

Hana Kuchlerova

 

Malerei

März 2009

Einführung: Dunja Schneider, Kunsthistorikerin, Nürnberg

Januar 2009

Ulugbek Ahmedov

 

Laila und Madnjun

Ulugbek Ahmedov wurde 1967 in Kokand in der Ukraine geboren.
Von 1985 bis 1987 war er Garnisonskünstler der sowjetischen Armee in Riga (Lettland). Danach studierte er in St. Petersburg (Russland) an der Höheren Kunstschule und Bildhauerei an der Akademie der Künste. Seit er 1999 bei Prof. Erhard Walter an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg ein Gaststudium absolvierte, lebt und arbeitet er in Hamburg.

Laila und Madjnun sind literarische Figuren aus der bekanntesten Liebeserzählung des Orient. Ihre Geschichte ähnelt in den Grundzügen der abendländlichen Tragödie von Romeo und Julia, die jedoch viel später entstanden ist. Die Liebenden Laila und Kais werden unter dem Einfluss ihrer Elternhäuser getrennt. Kais verzweifelt an seiner unerfüllten Liebe, er wird zu „Madjnun“, dem „Wahnsinnigen“, und verlässt seine Stadt, um fortan in der Wüste unter den wilden Tieren zu leben. Dort schreibt er Gedichte an Laila.
Die Geschichte ist im islamischen Kulturkreis von vielen anderen Dichtern und Erzählern bearbeitet worden und nimmt einen bedeutenden Raum in der Miniaturmalerei ein. In neuerer Zeit bildete sie sogar die Vorlage für Filme der sogenannten „Bollywood“-Industrie.